Stibnit, auch als Antimonit bekannt, ist ein Antimonsulfid (Sb₂S₃) und berühmt für seine langen, nadeligen, oft metallisch glänzenden Kristalle. Er zeigt einen charakteristischen silbergrauen Metallglanz und bildet beeindruckende, strahlenartige Aggregate. Große und unbeschädigte Stibnit-Kristalle gehören zu den spektakulärsten Sammlermineralien.

Der Name Stibnit leitet sich vom lateinischen Wort stibium ab, dem alten Namen für Antimon. Historisch wurde das Mineral auch zur Herstellung von Kosmetik (Augenschminke, „Kohl“) verwendet.

Bedeutende Vorkommen von Stibnit befinden sich in China (berühmt für große, ästhetische Kristalle), Japan, Rumänien, Bolivien, USA und Mexiko. China liefert heute die berühmtesten Großkristalle in Museumsqualität.

In Deutschland tritt Stibnit vor allem in historischen Bergbaugebieten auf, z. B. im Harz, im Schwarzwald und im Erzgebirge. Große Kristalle sind jedoch selten; meist findet man derbe bis feinnadelige Aggregate.

Traditionell wird Stibnit als Stein der Transformation, Wandlung und fokussierten Energie betrachtet. Er soll helfen, alte Muster loszulassen und klare Entscheidungen zu treffen.

Geeignete Sternzeichen für Stibnit: Skorpion, Steinbock, Wassermann.

Zuordnung zur Chakra für Stibnit: Wurzelchakra – Erdung, Stabilität, Struktur. Sein metallischer Charakter wird außerdem mit dem Solarplexuschakra (Fokus, Zielstärke) in Verbindung gebracht.

Stibnit