Smithsonit ist ein Zinkcarbonat-Mineral (ZnCO₃) und eines der wichtigsten Sekundärminerale in Zinklagerstätten. Er tritt in einer breiten Farbpalette auf – häufig grün, türkis, rosa, gelb oder blaugrau – und bildet typische traubige (botryoidale) oder massive Strukturen. Sein glasiger bis perlmuttiger Glanz macht Smithsonit zu einem beliebten Sammlerstein.

Benannt wurde Smithsonit nach dem britischen Chemiker James Smithson, der später als Stifter der Smithsonian Institution bekannt wurde. Er beschrieb das Mineral im frühen 19. Jahrhundert wissenschaftlich.

Hochwertiger Smithsonit findet sich weltweit vor allem in oxidierten Zinklagerstätten. Bedeutende Fundorte liegen in Mexiko (berühmt für farbintensive botryoidale Varietäten), USA, Namibia, Griechenland, Rumänien, Bulgarien sowie Russland. Mexikanische Smithsonite zählen zu den schönsten weltweit.

In Deutschland findet man Smithsonit in mehreren historischen Erzrevieren, darunter im Harz, im Siegerland und im Rheinischen Schiefergebirge. Gut ausgebildete farbige Varietäten sind jedoch selten.

Traditionell gilt Smithsonit als Stein der Sanftheit, emotionalen Heilung und inneren Harmonie. Er unterstützt Gelassenheit, Selbstakzeptanz und beruhigende Stabilität.

Geeignete Sternzeichen für Smithsonit: Waage, Stier, Fische.

Zuordnung zur Chakra für Smithsonit: Herzchakra – emotionale Heilung, Selbstliebe, Harmonie. Türkisfarbene Varietäten sprechen zusätzlich das Halschakra an.

Smithsonit