Septarien sind besondere Konkretionen aus Sedimentgesteinen, die durch charakteristische rissartige Adern geprägt sind. Diese Adern bestehen meist aus Calcit, Aragonit oder Siderit, während die Außenhülle aus Ton- oder Kalkstein gebildet wird. Septarien werden wegen ihrer natürlichen, polygonalen Muster auch „Drachensteine“ genannt und sind beliebte Sammler- und Dekorationsobjekte.
Der Name Septarien leitet sich vom lateinischen Wort „septum“ („Trennwand“ / „Abteilung“) ab und bezieht sich auf die typischen, durch Adern getrennten polygonalen Strukturen im Inneren.
Septarien sind weltweit verbreitet und entstehen in tonigen Sedimenten, die während der Austrocknung Risse bilden, die später mineralisiert wurden. Bekannte Fundorte liegen in USA, Madagaskar, Mexiko, Frankreich, Spanien sowie Marokko. Madagaskar liefert einige der schönsten polierten Septarien weltweit.
Auch in Deutschland kommen Septarien vor, besonders in tonigen und kalkigen Sedimenten Süddeutschlands (z. B. Jura-Formationen). Fundstücke sind jedoch meist kleiner als internationale Exemplare.
Traditionell gelten Septarien als Steine der Erdverbundenheit, inneren Stabilität und Regeneration. Ihre Struktur symbolisiert Heilung alter „Risse“ und das Wiederfinden innerer Harmonie.
Geeignete Sternzeichen für Septarien: Steinbock, Stier, Jungfrau.
Zuordnung zur Chakra für Septarien: Wurzelchakra – Erdung, Stabilität, innere Stärke. Die warmen Farben unterstützen außerdem das Sakralchakra.
Septarien
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